Leila Lowfire nackt

Leila Lowfire nackt

Leila Lowfire nackt

Ihre Aktion ist DER Hingucker. Aber es gibt noch mehr gute Nachrichten.

Seit Tagen sorgt Model Leila Lowfire (23, Aktion #nippelstatthetze) aus Berlin für Gesprächsstoff im Netz. Mit einem provokanten Foto haben sie und der Schauspieler Matthias Weidenhöfer (30) gegen die absurden Richtlinien bei Facebook protestiert.

Leila Lowfire nackt

Er mit einem rassistischen Spruch der Art, die das Netzwerk noch immer duldet. Sie mit nackten Brüsten, wie sie bei Facebook meistens umgehend gelöscht werden.

Es war eine kleine, feine Aktion, mit einer gewaltigen Wirkung. Ende vergangener Woche setzte der Fotograf Olli Waldhauer ein Zeichen gegen die fragwürdigen Facebook-Richtlinien. Das soziale Netzwerk betätigt bei ersten Anzeichen von nackter Haut hysterisch den Lösch-Button, drückt bei rassistischer Hetze dagegen großzügig beide Augen zu. #nippelstatthetze nannte der Fotograf die Aktion, an der in den vergangenen Tagen auf Facebook fast niemand vorbeikam. Großen Anteil am Erfolg hat Leila Lowfire, die ihre Brüste für die gute Sache in die Kamera hält. “Eine dieser Personen verstößt gegen die Regeln von Facebook” lautet der Text. Gemeint ist damit nicht der junge Mann mit dem Schild “Kaufft nicht bei Kanaken!” – sondern die nackte Lowfire.

atsächlich wurde das Bild schon nach 21 Minuten wieder gelöscht – es war wegen “Inhalten zu Nacktheit” gemeldet worden, wie der Künstler dem stern sagte. Doch da war das Foto bereits in Umlauf: “Ich gehe davon aus, dass mein Foto inzwischen mehr als zehn Millionen Mal angesehen wurde”, sagte Waldhauer. “Das ist völlig außer Kontrolle.”

#nippelstatthetze
Wie ein Berliner Fotograf Facebook mit Brüsten austrickst

Für Leila Lowfire hat sich die Aktion in jedem Fall gelohnt. Sie ist mit der Resonanz zufrieden: “Wenn ich mit meinen körperlichen Vorzügen und solchen Aktionen etwas dazu beitragen kann, dass hasserfüllte Menschen anfangen nachzudenken – dann wäre das echt groß”, sagte die 23-Jährige der “Bild”-Zeitung. Zwar hat Facebook inzwischen auch ihren Account gesperrt, doch ansonsten dürfte sich #nippelstatthetze für die Erotik-Künstlerin gelohnt haben: Sie ist schlagartig berühmt geworden.

Denn bislang war die Berlinerin nur einem kleinen Publikum bekannt. Eine Auswahl ihrer Fotos ist auf der Seite “Kunst, Haltung und Erotik” zu bewundern. Daneben verfügt sie auch über einschlägige Filmerfahrungen: Der Kult-Regisseur Klaus Lemke (“Rocker”) engagierte sie 2013 für seinen Film “Kein großes Ding”. Gut möglich, dass Lowfire nach ihrer Facebook-Aktion weitere Rollen angeboten werden.

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